PTTK-Bergherberge auf der Chocholowska-Lichtung: ein vollständiger Führer

Juni 30, 2025

Wir laden Euch zu einer virtuellen Reise ins Herz der Westlichen Tatra ein, mit Gipfeln von beträchtlicher Höhe, konkret in das malerische Chochołowska-Tal und auf die weitläufige Polana Chochołowska. Dies ist ein Ort, wo Gebirgspfade sich mit reicher Geschichte und Tradition verbinden und der Duft des Tatra-Fichtenwaldes… nun ja, sich mit dem Aroma köstlicher Küche mischt. Die PTTK-Hütte auf der Polana Chochołowska ist schließlich nicht nur eine ideale Ausgangsbasis für ambitionierte Touristen, sondern auch ein Ziel für sich – eine Art Zufluchtsort, wo, habe ich das Gefühl, jeder etwas für sich findet. Wir haben einen Führer für Euch vorbereitet, dank dem ihr, hoffe ich, jeden Winkel dieses außergewöhnlichen Ortes und seiner Umgebung kennenlernt.

Lage und Anreise zur Hütte

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Die Hütte, stolz am Rande der Polana Chochołowska gelegen, stellt eine Art Tor für weitere Wanderungen in die Westliche Tatra dar. Ihre strategische Lage ermöglicht es, sie auf verschiedene Weise zu erreichen, je nach euren Vorlieben und vielleicht auch eurer aktuellen Kondition.

Wie man zur Siwa Polana gelangt: Busse aus Zakopane, eigenes Fahrzeug

Euer Abenteuer im Chochołowska-Tal beginnt meist auf der Siwa Polana, die direkt vor dem Taleingang liegt. Wenn ihr ohne eigenes Auto anreist, gelangt ihr am bequemsten mit regelmäßigen Bussen aus Zakopane hierher. Und was, wenn ihr euch für die eigene Anreise entscheidet? Man kann mit dem Auto zum Parkplatz auf der Siwa Polana fahren. Es erwarten euch recht große Parkplätze. Denkt jedoch daran, dass sie in der Saison, gelinde gesagt, sehr überlaufen sein können (es lohnt sich, wirklich früh anzureisen, um Parkplatzprobleme zu vermeiden).

Wander- und Radwege von der Siwa Polana zur Hütte: grüner Weg, Rakoń-Bahn, Fahrt mit der Kutsche

Von der Siwa Polana zur Polana Chochołowska führt der malerische grüne Weg. Das ist im Grunde eine befestigte Straße, ideal für einen Spaziergang, aber auch für eine Radtour. Das Tal kann mit dem Fahrrad durchquert werden, und eine Fahrradverleihstation findet ihr bereits auf der Siwa Polana. Weitere Stationen gibt es auch auf der Polana Huciska und beim Forsthaus des Tatra-Nationalparks, und der Radweg führt direkt bis zur Hüttentür. Für diejenigen, die bequemere Lösungen bevorzugen, stehen andere Optionen zur Verfügung. Vom Parkplatz auf der Siwa Polana zur Polana Huciska fährt die Touristenbahn „Rakoń“, die fast die Hälfte des Tals zurücklegt. Mit der Rakoń-Bahn gelangt ihr zur Polana Huciska, von wo aus ihr zu Fuß weitergehen, mit dem Fahrrad fahren oder eine Pferdekutsche nehmen könnt. Das ist so eine, wissen Sie, angenehme Art, zur Hütte zu gelangen, besonders wenn ihr nach der Reise müde seid oder kleine Kinder (oder, schlimmer noch, schwere Rucksäcke!) dabei habt.

Die Hütte: Infrastruktur und Dienstleistungen

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Die PTTK-Hütte auf der Polana Chochołowska ist zweifellos die größte Einrichtung dieser Art in der polnischen Tatra. Sie verfügt über eine umfangreiche Infrastruktur und bemüht sich, den Bedürfnissen der zahlreichen Touristen gerecht zu werden, die das Chochołowska-Tal das ganze Jahr über besuchen, was für sich genommen keine kleine Herausforderung ist.

Unterkunft: Anzahl der Übernachtungsplätze, Zimmerarten, Buchungen

Die Hütte bietet eine beeindruckende Anzahl von 121 Übernachtungsplätzen, was sie tatsächlich zur größten Hütte in der polnischen Tatra macht. Hier findet ihr Zimmer mit unterschiedlichem Standard und Größe, angepasst an die Bedürfnisse von Individualtouristen, Familien und sogar größeren Gruppen. Obwohl die genauen Zimmerarten und Buchungsbedingungen am besten direkt überprüft werden sollten, könnt ihr sicher sein, hier eine komfortable Übernachtungsmöglichkeit zu finden… vorausgesetzt natürlich, es gelingt euch, sie zu reservieren. Aufgrund der Vorschriften der Feuerwehr ist die Hütte gezwungen, die Anzahl der Notlager (sogenannte Bodenlager) auf 20 Plätze zu beschränken, deshalb, nun ja, lohnt es sich immer, über eine frühere Buchung nachzudenken, besonders in der Hochsaison, denn sonst kann man aufgeschmissen sein.

Gastronomie: Menü, Spezialitäten, Buffet, Öffnungszeiten

Bergwanderungen, das lässt sich nicht verbergen, machen Appetit, und die Küche in der Hütte auf der Polana Chochołowska befriedigt selbst die anspruchsvollsten Gaumen, obwohl es natürlich immer noch Berghüttenküche ist, keine Sterneküche. Das Buffet gibt Mahlzeiten meist von 08:00 bis 20:00 Uhr aus und serviert Gerichte, die man getrost als hausgemacht bezeichnen kann. Besondere Berühmtheit genießt angeblich der Apfelkuchen von hier – oft als „Chochołowski-Dessert“ bezeichnet, serviert mit Schlagsahne und Beeren. Eine Spezialität des Küchenchefs ist auch die Forelle aus der Pfanne sowie das Chochołowski-Schnitzel. Besucht ihr die Hütte, probiert unbedingt diese regionalen Geschmäcker, die euch sicherlich Energie für den weiteren Weg geben oder die Regeneration nach der Tour ermöglichen.

Annehmlichkeiten: Souvenirkiosk, Gepäckaufbewahrung, Fernsehraum, Toiletten

Die Hütte bietet eine Reihe von Annehmlichkeiten, die die Grundbedürfnisse eines Touristen erfüllen und euren Aufenthalt angenehmer gestalten. Im Kiosk auf dem Gelände könnt ihr Karten, Postkarten, Souvenirs, grundlegende Drogerie- und Medizinartikel sowie… Bergsportartikel kaufen. Das ist eine praktische Lösung, falls ihr etwas vergessen habt oder einfach nur ein Souvenir aus der Tatra mitnehmen möchtet. Darüber hinaus bietet die Hütte die Möglichkeit zur Aufbewahrung von Gepäck, Fahrrädern und im Winter sogar Skiern, was eine unschätzbare Hilfe ist, besonders für Touristen mit größerem Gepäck (denn wer möchte schon Skier durchs ganze Tal schleppen?). Euch steht auch ein Fernsehraum zur Verfügung, obwohl, ehrlich gesagt, die Aussichten vor dem Fenster viel interessanter sind. Toiletten sind strategisch platziert: am Parkplatz, auf der Polana Huciska und natürlich auch in der Hütte auf der Polana Chochołowska selbst, was Komfort während der gesamten Wanderung gewährleistet.

Attraktionen in der Umgebung der Hütte: Was lohnt sich zu sehen?

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Die Hütte auf der Polana Chochołowska ist eine ausgezeichnete Basis für die Besteigung der umliegenden Gipfel der Westlichen Tatra und zum Bewundern, buchstäblich, atemberaubender Panoramen. Aber welche Wege soll man wählen?

Wanderwege: Beschreibung der Wege (Farbe, Schwierigkeit, Gehzeit), Wanderziele (Grześ, Rakoń, Wołowiec, Trzydniowiański Wierch)

Von der Polana Chochołowska habt ihr direkten Zugang zum Hauptkamm der Tatra, der, wie bekannt, die Grenze zur Slowakei bildet. Hier sind einige beliebte Wanderwege, die direkt von der Lichtung oder ihrer unmittelbaren Umgebung ausgehen:

  • Grüner Weg: Das ist der Hauptweg, der über die gesamte Länge des Chochołowska-Tals von der Siwa Polana über die Polana Huciska bis zur Polana Chochołowska führt. Und von hier weiter durch das Obere Chochołowska-Tal zum Kamm zwischen Rakoń und Wołowiec in der Nähe des Zawracie-Passes. Das ist im Grunde der meistbegangene Weg, eine Art Hauptverkehrsader, die zur Hütte führt.
  • Gelber Weg: Führt durch den Bobrowiecki-Schlucht zum Gipfel des Grześ (1653 m ü.d.M.). Er gilt als sanfterer Anstieg und bietet wirklich schöne Ausblicke auf das Tal und den Grat Richtung Rakoń.
  • Roter Weg: Von unterhalb der Hütte auf der Polana Chochołowska geht er zunächst ein Stück bergab, um dann ins Jarząbcza-Tal abzubiegen. Über einen steilen Anstieg gelangt man in etwa 2 Stunden und 20 Minuten zum Gipfel des Trzydniowiański Wierch. Vom Gipfel aus kann man, angeblich, schöne Ausblicke auf Wołowiec bewundern.
  • Schwarzer Weg: Nun ja, das ist ein kurzer Verbindungsweg, einfach über die Lichtung zur Hirtenkapelle und zur PTTK-Hütte selbst.

Denkt immer an die geschätzten Gehzeiten und, was wichtiger ist, an die Anpassung der Route an eure Kondition und vor allem an die vorherrschenden Wetterbedingungen. Überprüft immer den Schwierigkeitsgrad der Wege. Manchmal ist es besser, aufzugeben und etwas Leichteres zu wählen, nicht wahr?

Ausblicke von den umliegenden Gipfeln: Panorama der Tatra, slowakische Roháče, Tal der Roháče-Seen

Die Besteigung der umliegenden Gipfel ist, könnte man sagen, eine Garantie für unvergessliche Ausblicke. Vom Grześ und Rakoń eröffnen sich herrliche Panoramen, von denen aus man sehr gut die slowakischen Roháče sowie das Tal der Roháče-Seen sehen kann. Und von höheren Gipfeln, wie Wołowiec? Die Ausblicke sind noch beeindruckender! Ihr könnt ein weites Panorama der Westlichen Tatra bewundern und bei wirklich guter Sicht sogar die Hohe Tatra erkennen, einschließlich berühmter Gipfel wie Rysy, Mięguszowieckie Szczyty und sogar Gerlach, dem höchsten Gipfel der gesamten Tatra (ein unglaubliches Gefühl, wenn man sie sieht!). Ihre spitzen Gipfel bleiben in Erinnerung. Das sind genau die Momente, für die sich diese Anstrengung in den Bergen lohnt.

Natur: Flora und Fauna des Chochołowska-Tals, Krokusblüte im Frühling

Das Chochołowska-Tal, als integraler Bestandteil des Tatra-Nationalparks, ist ein wahres Refugium der Wildnis, hauptsächlich bedeckt von einem ausgedehnten Fichtenwald. Aber, sagen wir es mal offen, mit besonderem Charme bezaubert das Chochołowska-Tal zu Beginn des Frühlings, wenn die Teppiche von Krokussen blühen. Der Anblick von Millionen violetter Blumen auf der Polana Chochołowska zieht jedes Jahr Scharen von Touristen an – und das ist kaum verwunderlich, es ist ein Anblick wie aus einem Märchen! Im Sommer beginnt auf den Almen die traditionelle Schafbeweidung, was, zumindest für mich, ein integraler Bestandteil der Tatra-Landschaft und Tradition ist. Hier kann man auch die charakteristische Tatra-Fauna antreffen, obwohl, wie ein befreundeter Bergführer sagt, „dazu braucht man ein Auge… und viel Glück!“.

Geschichte der Hütte und des Chochołowska-Tals: Turbulente Geschicke des Ortes

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Die Geschichte dieses Ortes ist untrennbar mit der Entwicklung des Tourismus in der Tatra verbunden, aber auch, was wohl wichtiger ist, mit den turbulenten Geschicken Polens. Denn es sind ja nicht nur die schönen Landschaften, oder?

Entstehung der Hütte: Anfänge des Tourismus im Chochołowska-Tal, Bau der ersten Hütte

Das Chochołowska-Tal wurde schon lange von Touristen besucht, obwohl hier anfangs hauptsächlich Hirtenbetrieb herrschte. Die Entscheidung zum Bau einer touristischen Einrichtung wurde, soweit ich mich erinnere, während einer Ortsbesichtigung im Jahr 1928 getroffen. Die Bauarbeiten begannen bereits 1930. Die erste Hütte, erbaut vom Warschauer Ski-Club, wurde 1932 offiziell eröffnet. Ihre offizielle Eröffnung war ein wichtiges Ereignis. Das war, zweifellos, ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der touristischen Infrastruktur in diesem Teil der Tatra.

Die Hütte während des Zweiten Weltkriegs: Partisanenkämpfe, Zerstörung der Hütte

Die Zeit des Zweiten Weltkriegs hinterließ, leider, eine tragische Spur in der Geschichte der Hütte. Im Chochołowska-Tal waren Partisaneneinheiten stationiert – sowohl polnische als auch sowjetische. Und so griffen im Januar 1945 deutsche Truppen die Partisanen an, und während der Kämpfe traf eine Granate… direkt das Hüttengebäude. Das führte zu seiner vollständigen Niederbrennung durch die Deutschen noch im Jahr 1945. Damals wurden auch, was oft vergessen wird, die Hirtenhütten auf der Polana Huciska niedergebrannt.

Wiederaufbau und Entwicklung der Hütte: Bau der neuen Hütte, Wasserkraftwerk

Nach den Kriegszerstörungen wurde auf Initiative des Polnischen Skiverbandes 1951 mit dem Bau einer neuen Übernachtungseinrichtung auf der Lichtung begonnen, die auf einem soliden Steinfundament errichtet wurde. Sie wurde den Touristen nur zwei Jahre später, 1953, zur Verfügung gestellt – und das ist genau das Gebäude, das wir heute sehen. Um den Touristen Komfort und, was interessant ist, Energieunabhängigkeit zu gewährleisten, wurde für den Heizbedarf der Hütte 1958 in ihrer Nähe am Chochołowski-Bach ein kleines Wasserkraftwerk in Betrieb genommen. Es erzeugt Strom auch zum Heizen der Hütte, was ziemlich faszinierend ist, nicht wahr? Neben der Hütte wurden junge Zirbelkiefern gepflanzt, was der Umgebung Charme verleiht.

Besuch von Johannes Paul II.: Spuren des Papstes im Tal

Eines der vielleicht wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Hütte war der Besuch des polnischen Papstes. Am 23. Juni 1983 verbrachte Johannes Paul II. während seiner zweiten Pilgerreise in die Heimat einen kurzen, privaten Aufenthalt genau im Chochołowska-Tal. Er wurde in der PTTK-Hütte beherbergt.

Ein Gedenken an diesen Besuch von Papst Johannes Paul II. ist das hier betriebene Papst-Zimmer mit einer Ausstellung, die das Treffen von Papst Johannes Paul II. mit Lech Wałęsa würdigt, das an diesem Tag stattfand. Interessanterweise befindet sich in der Hütte auch eine Skulptur – ein Geschenk für den Papst genau von Lech Wałęsa.

Die Goralen erinnerten ebenfalls an den Aufenthalt von Papst Johannes Paul II., indem sie eine Kapelle auf der Wyżnia Jarząbcza Polana bauten mit einer Tafel mit dem Datum 23. V. 1983 und der Inschrift „Wir danken für die Anwesenheit Heiliger Vater – Berechtigte des Nachbardorfes Ciche“. Und wusstet ihr, dass der Abschnitt des roten Weges, den Johannes Paul II. ging, später „Papstweg“ genannt wurde? Das ist eine schöne Geste.

Zusätzlich wurde zum Gedenken an eine außergewöhnliche Rettungsaktion des TOPR vom 11.-12. Februar 1945 (die Verlegung verwundeter Partisanen vom Skrajny Salatyn) eine Gedenktafel an der Hüttenwand eingemauert. Mit einer Gedenktafel an der Hüttenwand wurde auch der Versuch gewürdigt, den Ballon „Gwiazda Polski“ (Stern Polens) im Oktober 1938 auf der Polana Chochołowska starten zu lassen. Wie man sieht, erzählen die Wände der Hütte viele Geschichten!

Chochołowska-Tal: Was sich noch jenseits des Hauptweges verbirgt?

Das Chochołowska-Tal ist ja nicht nur dieser Hauptweg, der zur Hütte führt, oder? Es birgt viele weitere interessante Dinge, die es sich unbedingt zu entdecken lohnt, wenn ihr nur Zeit und Lust habt, vom ausgetretenen Pfad abzuweichen.

Siwa Polana: Infrastruktur, Fahrradverleih, Parkplätze, Toiletten

Wie bereits erwähnt, ist die Siwa Polana der Startpunkt für das Chochołowska-Tal. Es ist eine ausgedehnte Wiese, wo noch alte Hirtenhütten und Schäfereien erhalten sind. Genau hier könnt ihr authentische Oscypki kaufen – die hier verkauften Oscypki werden oft als „päpstliche“ bezeichnet, angeblich weil Johannes Paul II. 1983 die „päpstlichen Oscypki“ probierte. Auf der Siwa Polana findet ihr Parkplätze, Fahrradverleihstationen und, was wichtig ist, auch Toiletten, was sie zu einem recht gut vorbereiteten Ort für den Beginn des Tatra-Abenteuers macht.

Polana Huciska: Spuren der Vergangenheit, Eisenhütte

Auf der Polana Huciska, zu der die Touristenbahn Rakoń fährt, zeigt die Geschichte des Chochołowska-Tals ihr, vielleicht etwas vergessenes, industrielles Gesicht. Im 17. Jahrhundert war hier nämlich ein kleines Eisenhüttenwerk in Betrieb! Auf der Polana Huciska wurden damals Hämatit-Quarzit-Adern mit Pyrit abgebaut. Heute sind eigentlich nur noch Spuren dieser Tätigkeit übrig geblieben, aber es lohnt sich, von diesem, ähm, faszinierenden Teil der Geschichte des Tals zu wissen. Toiletten sind auch auf dieser Lichtung verfügbar, was praktisch ist.

Chochołowska-Quelle: Erfrischung auf dem Weg

Zwischen dem Unteren und Oberen Chochołowska-Tor entspringt die Chochołowska-Quelle. Das ist eine der größten Quellen der Tatra, aus der Wasser mit einer konstanten, niedrigen Temperatur von, ich glaube, etwa 4,5 Grad Celsius sprudelt. Ehrlich gesagt, die Hände im kristallklaren Wasser dieser Quelle zu erfrischen, ist ein wirklich angenehmer Moment, besonders während einer Sommerwanderung.

Forsthaus des Tatra-Nationalparks: Praktischer Zwischenstopp

Beim Oberen Chochołowska-Tor befindet sich das Forsthaus des Tatra-Nationalparks. Das ist die ehemalige Blaszyński-Hütte, die bis 1974 in Betrieb war und anschließend in ein TPN-Forsthaus umgewandelt wurde. Beim TPN-Forsthaus gibt es auch, was sehr praktisch ist, eine obere Fahrradverleihstation, was eine Rückfahrt mit dem Fahrrad bis zur Siwa Polana selbst ermöglicht.

Skifahren im Chochołowska-Tal: Winterattraktionen

Im Winter verwandelt sich das Chochołowska-Tal in ein wahres Paradies für Wintersportler und bietet, ehrlich gesagt, ausgezeichnete Bedingungen zum Langlaufen und Skitourengehen. Als ich neulich eine Winterexpedition in die Tatra plante, war das Chochołowska-Tal aus genau diesem Grund einer der ersten Orte, an die ich dachte.

Langlaufen: Loipen, Schneebedingungen

Das Chochołowska-Tal ist ein fantastischer Ort für Langläufer im Winter. Die befestigte Straße, die durch das Tal führt und im Sommer als grüner Weg markiert ist, wird im Winter, erstaunlicherweise, zu einer breiten Langlaufloipe. Ihre sanfte Steigung macht sie sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Skifahrer geeignet, was ein großer Pluspunkt ist. Die Schneebedingungen im Tal sind in der Regel den größten Teil des Winters sehr gut, was komfortables Fahren gewährleistet, es sei denn, es gibt gerade Tauwetter.

Skitouren: Beliebte Gipfel, Sicherheit in den Bergen

Für Skitourengeher ist das Chochołowska-Tal wiederum ein Tor zu anspruchsvolleren Herausforderungen. Beliebte Skitourenrouten führen zu den umliegenden Gipfeln wie Grześ, Rakoń, Wołowiec, Trzydniowiański Wierch und sogar Ornak. Aber Skitouren in der Tatra sind ein Sport, der, nun ja, entsprechende Vorbereitung und Ausrüstung erfordert, denn das ist kein Kinderspiel. Immer, aber wirklich immer, muss man die Lawinenbulletins überprüfen, die vom TOPR im Winter herausgegeben werden, und sich der Gefahren bewusst sein, die im Winter in den Bergen herrschen. Denkt an die entsprechende Ausrüstung und sorgfältige Tourenplanung, unter Berücksichtigung der vorherrschenden Bedingungen – Sicherheit geht vor, nicht wahr?

Chochołowska-Tal: Praktische Informationen und Tipps vor der Abreise

Bei der Planung einer Tour ins Chochołowska-Tal lohnt es sich, einige praktische Dinge zu wissen, die euch, da bin ich sicher, den Aufenthalt erleichtern und Überraschungen vermeiden lassen.

Tatra-Nationalpark: Eintrittskarten, Naturschutzregeln

Das Chochołowska-Tal befindet sich natürlich im Gebiet des Tatra-Nationalparks. Der Eintritt in den Park ist kostenpflichtig – Eintrittskarten können an den Kassenhäuschen am Taleingang (auf der Siwa Polana) gekauft werden. Denkt auch an die Einhaltung der Naturschutzregeln, die, immerhin, entscheidend sind, um diesen Ort in seinem aktuellen Zustand zu erhalten. Die Rede ist hier vom Bewegen ausschließlich auf markierten Wegen, dem Verbot, Tiere zu verscheuchen, sowie Pflanzen oder Steine mitzunehmen. Auf Sauberkeit achten und Respekt vor der Natur haben, das ist, ehrlich gesagt, unsere gemeinsame Pflicht.

Sicherheit in den Bergen: Lawinenbulletins des TOPR, entsprechende Ausrüstung, Vorbereitung auf die Tour

Sicherheit in den Bergen? Das ist absolute Priorität! Immer, wirklich immer, überprüft die Wettervorhersage und touristischen Informationen, besonders jene bezüglich der Lawinengefahr, die vom TOPR im Winter herausgegeben werden. Nehmt für jede Tour, selbst auf scheinbar leichten Wegen, die entsprechende Ausrüstung mit: gute Trekkingschuhe, an die Bedingungen angepasste Kleidung, eine Taschenlampe (unschätzbar, falls euch die Dämmerung auf dem Weg überrascht – besser eine dabei haben, auch wenn man denkt, man schafft es noch bei Licht), und natürlich ein aufgeladenes Handy. Plant die Route so, dass ihr vor Einbruch der Dunkelheit zurück seid, besonders an den kürzeren Tagen. Die richtige Vorbereitung auf eine Tour ist der Schlüssel zu einem sicheren und gelungenen Abenteuer in der Tatra.

Kontakt und Hilfe: Notrufnummern

Im Falle eines Unfalls oder, Gott bewahre, der Notwendigkeit von Hilfe, denkt an die Notrufnummern. In den Bergen ist der zuverlässige Freiwillige Tatra-Bergrettungsdienst (TOPR) tätig, dessen Notrufnummer 601 100 300 lautet. Die landesweite Notrufnummer ist natürlich 112. In Zakopane gibt es ein Tourist-Informationszentrum, wo ihr Hilfe, Karten und Informationen zu den Wegen erhalten könnt, wenn ihr Zweifel vor dem Aufbruch habt.

Warum die Hütte auf der Polana Chochołowska ein besonderer Ort ist?

Die PTTK-Hütte auf der Polana Chochołowska ist, um es so auszudrücken, ein Ort mit wahrer Seele, umgeben von majestätischen Gipfeln der Westlichen Tatra. Sie stellt eine ausgezeichnete Basis dar, um die Schönheit des Chochołowska-Tals und der umliegenden Wege zu entdecken, hat aber selbst viel zu bieten.

Ob im Frühling beim Bewundern der blühenden Krokusse (ein Anblick, der wirklich in Erinnerung bleibt!), im Sommer beim Wandern auf Hochgebirgswegen, im Herbst beim Aufsaugen der goldenen Farben des Waldes oder im Winter beim Heruntersausen auf Skiern – dieser Ort, so habe ich das Gefühl, bietet immer unvergessliche Eindrücke.

Die freundliche Atmosphäre, das leckere Essen (ach, dieser Apfelkuchen!) und die reiche Geschichte machen jeden Besuch in der Hütte und im Chochołowska-Tal zu einer, wissen Sie, wahren Essenz des Bergabenteuers. Genau hier sprach der Papst unter anderem über die Berge und erinnerte sich an seine früheren Ausflüge. Der Heilige Vater drückte damals seine Sehnsucht aus, in der Natur zu sein, bückte sich und tauchte seine Hand in den Bach – eine einfache, aber dennoch bedeutsame Geste. Die Goralen beschenkten den Papst mit Oscypki „für den Weg“ nach Rom.

Heute könnt ihr dem Papstweg folgen, den er gewandert ist, eine Schäferei besuchen und diese „päpstlichen“ Oscypki probieren, die Atmosphäre spüren, die angeblich nur im größten Goralen-Sommerdorf der Tatra herrscht. Die PTTK-Hütte auf der Polana Chochołowska ist mit Sicherheit ein Ort, der jedem Touristen lange in Erinnerung bleibt, ein solcher Punkt auf der Karte, zu dem man zurückkehren möchte.

Kategorien: KleinpolenPolen

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